Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

(12.) 3. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 15. VDSI-Forum NRW 2023

Klimawandel, Nachhaltigkeit & Arbeitsschutz

Bundesweit über 300 Fachkräfte für Arbeitssicherheit bzw. Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Expert*innen beteiligten sich am 28.09.2023 am hybrid durchgeführtem 3. Sicherheitswissenschaftlichen Forum und 15. VDSI-Forum NRW zum Thema „Klimawandel, Nachhaltigkeit und Arbeitsschutz“.

Zu dieser Veranstaltung luden ein: die Bergische Universität Wuppertal und die fünf nordrhein-westfälischen Regionalgruppen des VDSI (Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.) - Bergisches Land, Düsseldorf, Köln, Ruhr-Niederrhein und Westfalen, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH) sowie dem Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER).

Vor Ort nahmen über 60 und virtuell, per Web-Seminar, über 250 Expert*innen am Forum teil. Wobei über letzteren Transferweg erfahrungsgemäß weitaus mehr Personen erreicht werden, da Hybrid-Veranstaltungen nicht selten in Veranstaltungsräumen von Betrieben und Behörden vor größerem Publikum übertragen werden.

Pünktlich um 9 Uhr eröffneten Prof. Dr. Ralf Pieper und Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Werner Lenhart das Forum, das seit dem Jahr 2015 zum neunten Mal in Folge in der Bergischen Universität durchgeführt wurde.

Die acht thematischen Grundlagen- und Praxisbeiträge des Forums wurden im hybriden Plenum gemeinsam diskutiert, wofür das Team des Fachgebiets Sicherheits- und Qualitätsrecht organisatorisch-technisch die Basis schuf, so dass über 250 Fachleute dies auch bis zum Veranstaltungsabschluss um 16 Uhr zur Weiterbildung nutzten.

Die Vorträge

Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner, Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe II im 6. Begutachtungszeitraum (2015-2023) und Leiter der Sektion Integrative Ökophysiologie am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

Eröffnungsvortrag - Wie Klima- und Biodiversitätsschutz nur zusammen gelingen

Dr. Rolf Packroff, Wissenschaftlicher Leiter des Fachbereiches 4 Gefahrstoffe und Biostoffe, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund

Die Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit aus Sicht des Arbeitsschutzes

Dr. Carolyn Kästner, Fachgruppe 4.II.1 Biostoffe im Arbeitsschutz, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Berlin

Durch das Klima beeinflusste Infektionsgefahren für Beschäftigte unter besonderer Berücksichtigung Vektor-übertragbarer Krankheiten

Prof. Dr. André Klußmann, Professor für Arbeitswissenschaft, Competence Center Gesundheit (CCG), Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), Hamburg

Arbeiten unter klimatischen Belastungen

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Werner Lenhart, Stellvertretender Leiter Stabsstelle Arbeitssicherheit, Flughafen Düsseldorf GmbH

Wie geht der Flughafen Düsseldorf mit den Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit im Bereich des Arbeitsschutzes um?

Dr. Friedhelm Kring, Redaktionsbüro BIOnline, Allensbach

Starkregen, Hochwasser, Stürme – wie können Betriebe vorsorgen?

Dr. Hansjörg Hagels, Leiter Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz bei Boehringer Ingelheim Deutschland, Ingelheim/Rhein

Betriebliches Krisenmanagement – Auf mögliche Extremsituation vorbereitet sein

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

(11.) 2. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 14. VDSI-Forum NRW 2022

Technikfolgenabschätzung, Substitutionsgebot und Gefahrstoffmanagement

Bundesweit über 300 Sicherheitsfachkräfte bzw. Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz-Expert*innen beteiligten sich am 22.09.2022 am hybrid durchgeführtem 2. Sicherheitswissenschaftlichen Forum und 14. VDSI-Forum NRW zum Thema „Technikfolgenabschätzung, Substitutionsgebot und Gefahrstoffmanagement“.

Zu dieser Veranstaltung luden ein: die Bergische Universität Wuppertal und die fünf nordrhein-westfälischen Regionalgruppen des VDSI (Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit e.V.) - Bergisches Land, Düsseldorf, Köln, Ruhr-Niederrhein und Westfalen, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH) sowie dem Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER).

Vor Ort nahmen, pandemiebedingt limitiert, über 60 und virtuell, per Web-Seminar, über 250 Expert*innen am Forum teil. Wobei über letzteren Transferweg erfahrungsgemäß weitaus mehr Personen erreicht werden, da Hybrid-Veranstaltungen nicht selten in Veranstaltungsräumen von Betrieben und Behörden vor größerem Publikum übertragen werden. Auch internationale Fachleute aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, aus Polen und aus den USA haben sich per Web-Seminar am Forum beteiligt.

Pünktlich um 9 Uhr eröffnete Prof. Dr. Ralf Pieper das Forum, das seit dem Jahr 2015 zum achten Mal in Folge in der Bergischen Universität durchgeführt wurde.

Die Grußworte für das Rektorat wurden vom Prorektor für Third Mission und Internationales, Prof. Dr.-Ing. Peter Gust, überbracht, der dabei auf die internationalen und regionalen Ansätze der Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik verwies sowie einige Gründungsüberlegungen erläuterte, die im Vorfeld des Jahres 1975 zum Start des damaligen Fachbereichs Sicherheitstechnik in Wuppertal führten.

Die acht thematischen Grundlagen- und Praxisbeiträge des Forums wurden im hybriden Plenum gemeinsam diskutiert, wofür das Team des Fachgebiets Sicherheits- und Qualitätsrecht organisatorisch-technisch die Basis schuf, so dass über 250 Fachleute dies auch bis zum Veranstaltungsabschluss um 16 Uhr zur Weiterbildung nutzten.

Die Vorträge

Prof. Dr. Michael Decker, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), zur  Zeit Leiter des Bereichs II „Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft“ im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 

Eröffnungsvortrag - Technikfolgenabschätzung: Substitution und Kooperation am Beispiel der Digitalisierung

Dr. Birgit Stöffler, Gefahrstoffexpertin, Sachverständige im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS), Sicherheitsingenieurin  (Sifa)

Substitution als vorrangige Maßnahme des Arbeitsschutzes am Beispiel von Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Dr. Reinhold Rühl, ehem. Leiter des Bereichs Gefahrstoffe der BG BAU 

Aktuelle Herausforderungen des Gefahrstoffmanagements am Beispiel der Bauwirtschaft

Katrin Braesch, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Dortmund

 EMKG - Raus aus dem Dschungel der Gefährdungsbeurteilung

Thomas Schikorra, EHS Manager, KUKA AG, Augsburg / vertreten durch Florian Pawlik

Gefahrstoff Management an einem Beispiel aus der Praxis

Dr. Reinhard M. Obermaier, EHS Management, Hattersheim/M., Leiter Fachbereich Bau des VDSI

Vermeidung von Belastungen durch Quarzstaub auf Baustellen

Ulf-Joachim Schappmann, SIMEBU Thüringen GmbH, Leiter Fachbereich Gefahrstoffe des VDSI 

Schnittmenge Gefahrstoffverordnung und Abfallproblematik, Herausforderungen für die Sifa 

Dr. Matthias Brück, GBK GmbH - Beratungsbüro für den Transport und die Verarbeitung gefährlicher Güter, Ingelheim, Mitglied Fachbereich Gefahrgut des VDSI 

Gefahrstoff vs. Gefahrgut - typische Probleme und Abgrenzungsfragen im täglichen Umgang

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

10. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 13. VDSI Forum NRW 2021

25 Jahre Grundpflichten zur menschengerechten Gestaltung bei der Arbeit

Zum Sicherheitswissenschaftlichen Forum der Bergischen Universität Wuppertal und 13. VDSI-Forum NRW am 16.09.2021 hatten sich bundesweit über 500 Fachleute angemeldet, Das Forum wurde pandemiebedingt, wie schon 2020, als Web-Konferenz mit technischer und organisatorischer Unterstützung des Erich Schmidt Verlages, Berlin, durchgeführt.

Mit dem Inkrafttreten des Arbeitsschutzgesetzes vor einem Vierteljahrhundert wurden die rechtlichen Grundlagen der betrieblichen Prävention für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit wesentlich verbessert.

Die epidemische Lage nationaler Tragweite, d.h. die globale SARS-CoV-2-Pandemie, hat auch die betriebliche Prävention vor große Herausforderungen gestellt. Dies hat zugleich die Bedeutung ihrer wirksamen Verankerung und Durchführung mehr als deutlich gemacht. Mit dem Arbeitsschutzkontrollgesetz von Anfang 2021 soll der rechtsnormative Rahmen hierzu verbessert werden.

Ausgehend vom Eröffnungsvortrag

· „Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen: Chancen und Potenziale durch die Pandemie hindurch“

befasste sich das diesjährige Forum mit folgenden Themenschwerpunkten:

• Physische Arbeitsbelastungen

• Psychische Arbeitsbelastungen

• Arbeits- und Infektionsschutz sowie

• „Home-Office“ und

• Gefahrstoffmanagement

Die inhaltlich miteinander verbundenen Schwerpunkte dienen einer übergreifenden Fachdebatte und sollen innovative Impulse geben zur kontinuierlichen Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Praxisrelevante Methoden und Betriebsbeispiele zur Prävention und menschengerechten Arbeitsgestaltung wurden pandemiebedingt in der Web-Konferenz diskutiert.

Die Beiträge werden im nächsten Band zum Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium Anfang 2022 veröffentlicht.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Katrin Schütz (Erich Schmidt Verlag), Dipl.-Ing. Günter Burow (VDSI Regionalgruppe Köln) und Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal).

Veranstalter sind die Bergische Universität Wuppertal, Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht und die fünf VDSI-Regionen Bergisches Land, Düsseldorf, Köln, Ruhr-Niederrhein und Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V. (DGPH), dem Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER), Wuppertal sowie dem Erich Schmidt Verlag, Berlin.

Die Vorträge:

Prof. Dr. Ralf Pieper, Dipl.-Ing. Günter Burow, Dr. Katrin Schütz

Einführung

Eröffnungsvortrag

Markus Leßmann, Steffen Röddecke

Arbeitsschutz in Nordrhein-Westfalen: Chancen und Potenziale durch die Pandemie hindurch

Themenblock I

Dr. Britta Weber

Messtechnische Bewertungsverfahren (MEGAPHYS)

Prof. Dr. André Klußmann

Spezielle Screeningverfahren (MEGAPHYS)

Themenblock II

apl. Prof. Dr. Martin Schütte

Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Zum "state of the art"

Thomas Neymanns

Methodische Vorgehensweisen im Betrieb

Themenblock III

Prof. Dr. Dieter Sauer, Richard Detje

Die Arbeitswelt als "blinder Fleck"? Die SARS-CoV-2-Pandemie im Betrieb

Themenblock IV a

Daniel Partecke

Notfallmanagement aus Sicht eines Global-Players am Beispiel der Pandemie - incl. Interaktion

Themenblock IV b

Petra Zander

Home-Office - Mobiles Arbeiten

Themenblock IV c

Jonas Heck

Gefahrstoffmanagement mit GESTISStoffenmanager® - interaktive, virtuelle Tour durch das Tool Stoffenmanager®

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

Aufzeichnung des Forums:

Themenblock

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Eröffnungsvortrag

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock I

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock II

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock III

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock IV a

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock IV b

Sich-Wiss-Forum und VDSI-Forum Themenblock IV c

9. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 12. VDSI Forum NRW 2020

Prävention, Public Health und Arbeitsgestaltung in Pandemiezeiten!

Zum 12. VDSI-Forum NRW am 10.09.2020 hatten sich bundesweit über 350 Fachleute angemeldet, Das Forum wurde pandemiebedingt erstmals als Web-Konferenz mit technischer und organisatorischer Unterstützung des Erich Schmidt Verlages, Berlin, veranstaltet.

Die derzeitige Corona-Pandemie ("epidemische Lage von nationaler Tragweite") und die damit verbundenen zusätzlichen, besonderen Gefahren für die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten über einen noch unbestimmbaren Zeitraum stellt die Arbeitswelt vor große Herausforderungen. Hierzu wurden die wesentlichen fachlichen Themenstellungen samt praxisrelevanter Lösungen für die Prävention und Arbeitsgestaltung in Betrieben, bei Mobiler Arbeit und für das Homeoffice vorgestellt und diskutiert.

Das von den fünf nordrhein-westfälischen VDSI-Regionalgruppen in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal, dem Erich-Schmidt-Verlag, der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V. und dem Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie (ASER) e.V. durchgeführte Forum stieß bei Führungskräften, Betriebs- und Personalräten sowie Arbeitsschutzfachleuten auf großes Interesse.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Katrin Schütz (Erich Schmidt Verlag), Dipl.-Ing. Günter Burow (VDSI Regionalgruppe Köln) und Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal).

Das Forum startete mit Beiträgen von Dr. Thomas Alexander (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - BAuA, Dortmund), Dr. Uli Faber, (Rechtsanwalt, Witten) und Dr. Hartmut Frenzel (Unternehmensberater, Wuppertal) sowie mit zwischen 250 bis 270 zugeschalteten Teilnehmer*innen an den Endgeräten.

Die Beiträge von Prof. Dr. Nico Dragano (Universitätsklinikum Düsseldorf, Deutsche Gesellschaft für Public Health – DGPH -e.V.), M.Sc. Marina Bier (Bergische Universität Wuppertal) und M.Sc., Dipl.-Ing. Michael Chaberny, M.Sc. (Strabag AG, Köln) wurden am Nachmittag von 220 und mehr zugeschalteten Teilnehmer*innen an den Endgeräten verfolgt.

Viele weitere Teilnehmer*innen haben die Veranstaltung – sicherlich unter Einhaltung der geltenden Gesundheitsschutz- und Hygienebestimmungen - in Gruppen und Organisationen verfolgt.

Die Vorträge:

Prof. Dr. Ralf Pieper, Dipl.-Ing. Günter Burow

Eröffnung

Dr. Thomas Alexander

Gemeinsam für Prävention: Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während der SARS-CoV-2-Pandemie

Dr. Uli Faber

Arbeitsschutz und SARS-CoV-2: Pflichten des Arbeitgebers und Rechte der Beschäftigten

Prof. Dr. Nico Dragano

Psychische Arbeitsbelastung in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie

Dr. Hartmut Frenzel

Aus der Praxis: Die Umsetzung von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit während der SARS-CoV-2-Pandemie

M.Sc. Marina Bier

Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Spontanhilfe während der SARS-CoV-2-Pandemie

Dipl.-Ing. Michael Chaberny, M.Sc.

Konkrete Beispiele für die betriebliche Umsetzung

8. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 11. VDSI Forum NRW 2019

Betrieblicher Wandel: Sicherheit und Gesundheitsschutz mitgestalten!

Mit dieser Thematik befasste sich das 11. VDSI-Forum NRW, das am 19. September 2019 in Wuppertal stattfand. Spannende Vorträge wurden ergänzt durch die Vorstellung von erfolgreichen Praxisbeispielen in Unternehmen und regen Diskussionen der über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um den Wandel in den Betrieben und die Unterstützung durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der (Mit-)Gestaltung der Arbeitsbedingungen.

Mit seinem Vortrag zu der Fragestellung, ob (permanente) Restrukturierungen in Unternehmen und Verwaltungen ein unterschätztes Risiko für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit darstellen, brachte Dr. Kai Seiler, Präsident des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) den thematischen Einstieg für das Forum. Frau WissD`in Sabine Sommer (BAuA, Berlin), widmete sich in ihrem Vortrag insbesondere den Fragen, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit ihre Aufgabe, eine geeignete Organisation zu schaffen und die Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz in die Führungstätigkeit zu unterstützen, wahrnehmen und wo Chancen und Herausforderungen insbesondere bei Restrukturierungsprozessen und zunehmend digitalisierten Arbeitsprozessen liegen. Dr. Britta Schmitt-Howe (BAuA, Berlin) präsentierte aktuelle Erkenntnisse aus einem BAuA-Forschungsprojekt, und gibt den Anwesenden somit einen Einblick, wie Betriebe ihre Präventionskultur leben. Welchen Beitrag die betriebliche Gesundheitsförderung zum betrieblichen Arbeitsschutz beitragen kann wurde von Prof. Dr. Gudrun Faller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum und der Deutschen Gesellschaft für Public Health (DGPH), Arbeitsgruppe Gesundheit und Arbeit, im Rahmen ihres Vortrages diskutiert. Dr. Markus Buch von der RWE Power AG in Köln berichtete wie Ergonomie-Scouts beteiligungs-orientiert und fachkompetent in der betrieblichen Praxis zur wirksamen Arbeitserleichterung beitragen können.

Am Nachmittag wurden dann vier Beispiele für die konkrete betriebliche Umsetzung vorgestellt: Klaus Ehrentraut von der RWE Power AG in Essen und berichtete über den erfolgreichen Einsatz des Arbeitssicherheits-Spiels „Safety Academy - No risk, have fun“ im Konzern der RWE. Michael Chaberny von der STRABAG AG in Köln präsentierte Best Practice-Lösungen aus seinem Unternehmen sowie den SGU-Kalender, welcher seit dem Jahr 2014 stetig professioneller im STRABAG-Konzern Verwendung findet. Günter Burow, präsentierte ein Adventsgewinnspiel zur Sicherheit am Arbeitsplatz, welches bei der Firma Pfeifer & Langen GmbH & Co. KG in Köln im Einsatz ist. Abschließend präsentierte Stefan Bartel von der SB Academy in Augsburg, wie eine erfolgreiche Kommunikation von den Fachkräften für Arbeitssicherheit im Betrieb gestaltet werden kann.

Die Inhalte der Vorträge wurden durch eine abschließende Diskussion der Rolle der sicherheits-technischen Beratung und Unterstützung sowie ihrer Weiterentwicklung im Hinblick auf eine sichere, gesundheits- und menschengerechte Gestaltung der betrieblichen Organisation im betrieblichen Wandel abgerundet.

Fotos: ASER, Wuppertal

Die Vorträge:

Dr. Kai Seiler

(Permanente) Restrukturierungen in Unternehmen und Verwaltungen – ein unterschätztes Risiko für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit?

WissD'in Sabine Sommer

Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes - Daten und Fakten; Chancen und Herausforderungen

Dr. Britta Schmitt-Howe

Wie leben Betriebe ihre Präventionskultur? Erkenntnisse aus Organisationen

Prof. Dr. Gudrun Faller

Welchen Beitrag kann die betriebliche Gesundheitsförderung zum betrieblichen Arbeitsschutz leisten?

Dr. Markus Buch

Ergonomie-Scouts: Beteiligungsorientiert zur Arbeitserleichterung

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

7. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 10. VDSI Forum NRW 2018

Wandel der Arbeitsbedingungen - Auf dem Weg zur Sicherheitsingenieur*in 4.0 ?

Zu dieser Fragestellung setzten sich Anfang September mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Themen wie Arbeitsschutzmanagement, Präventionskultur und Inklusion beim diesjährigen VDSI-Forum NRW auf dem Campus Freudenberg auseinander.

Unter dem Titel „Das Arbeitssicherheitsgesetz: ‚Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?‘“ spannte Dipl.-Ing. Christof Barth (Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln) in seinem Eröffnungsvortrag den historischen Bogen von der Entstehung des „Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (ASIG) bis hin zu den aktuellen Debatten um die Weiterentwicklung sicherheitstechnischer und betriebsärztlicher Betreuung. Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Arbeitsschutzmanagement“ gab Dr. Michael Bretschneider-Hagemes (Kommission Arbeitsschutz und Normung, St. Augustin) einen Überblick zum Entstehungsprozess der in diesem Jahr veröffentlichten Norm „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“. Dipl.-Ing. Lena Weller (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) hielt anschließend einen Vortrag zum Thema „Arbeitsschutzmanagement: Ein Instrument der Prävention“.

Der zweite Themenkomplex fokussierte die Möglichkeiten und Grenzen, die eine Präventionskultur für die Förderung einer menschengerechten Arbeitsgestaltung bieten kann. Die beiden Präsentationen von Gregor Doepke (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Berlin) und Marc Rockhoff (Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Dortmund) veranschaulichten die Inhalte, Ziele und Nutzungsoptionen von „kommmitmensch“, der aktuellen Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Auch der Input von Benjamin Heisel (Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V., Wuppertal) zum dritten Themenkomplex „Inklusion“ beschäftigte sich mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen – diesmal aus der Perspektive einer inklusiven Gestaltung von Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung.

Zwischen den Vorträgen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Plenardiskussionen mit den Chancen und Grenzen eines sich wandelnden Arbeitsschutzes auseinander, der sich mit alten und neuen Fragen der Arbeitswelt konfrontiert sieht.

Fotos: AG VDSI NRW

Die Vorträge: 

Dipl. -Ing. Christof Barth, M.A. Sebastian Riebe

Das Arbeitssicherheitsgesetz: „Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?“

Dr. Michael Bretschneider-Hagemes

Arbeitsschutzmanagement: „Entwicklung und Status Quo aus Arbeitnehmersicht“

Dipl.-Ing. Lena Weller

Arbeitsschutzmanagement: „Erfahrungen mit Konzepten der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und Perspektiven“

Gregor Doepke

Menschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Der Beitrag der Präventionskampagne kommmitmensch"

Dipl. Soz. Wiss. Marc Rockhoff

Menschengerechte Gestaltung der Unternehmenskultur: „Sichere und gesundheitsgerechte Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse“

M. Sc. Benjamin Heisel

Menschengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen: „Der Beitrag einerinkludierten Gefährdungsbeurteilung"

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

6. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 9. VDSI Forum NRW 2017

Digitalisierung menschengerecht gestalten

Neue Formen der Arbeit, wie digitales, vernetztes und mobiles Arbeiten im Kontext des beschleunigten technischen Wandels waren die zentralen Themen des 9. VDSI-Forums NRW. Hierbei wurde insbesondere die Frage diskutiert, wie bei den dementsprechenden Veränderungen bei der Gestaltung der Arbeitsaufgaben sicherheitstechnische einschließlich arbeitsmedizinische Erkenntnisse unter Einbeziehung der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation adäquat einbezogen werden können. An dem Forum beteiligten sich mehr als 120 Fachleute auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität.

Fotos: AG VDSI NRW

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Vortrag von Herrn Deilmann zu Anforderungen an die Gestaltung der Digitalisierung finden Sie hier.

5. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 8. VDSI Forum NRW 2016

Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung“ wurde am 19. September das gut besuchte, achte VDSI-Forum NRW 2016 auf dem Campus Freudenberg der Bergischen Universität veranstaltet.

Das vor 20 Jahren in Kraft getretene Arbeitsschutzgesetz verfolgt das Ziel, Leben und die Gesundheit der arbeitenden Menschen zu schützen, ihre Arbeitskraft zu erhalten und die Arbeit menschengerecht zu gestalten. Den Diskussionen zum Stand und Ausblick der Humanisierung des Arbeitslebens folgten über 200 Fachleute beim 8. VDSI-Forum NRW in der Bergischen Universität.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, auf welche Weise eine ganzheitliche Beurteilung der Arbeitsbedingungen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit beitragen kann.

Ein Resümee des 8. VDSI-Forums NRW 2016 lautete, dass das Arbeitsschutzgesetz wichtige Impulse zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit gesetzt hat. Zugleich war ein Ergebnis der Diskussionen, dass in Zeiten einer stetig fortschreitenden Arbeitsteilung, Digitalisierung und Entgrenzung der Arbeit die Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten eine ständige Herausforderung für alle Akteure ist.

Fotos: Lutz Speitkamp

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

In der folgenden Aufzählung finden Sie die Zusammenfassungen und Eindrücke der Vorträge, wie sie in dem 12. Band des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums (2015 - 2016) veröffentlicht worden sind.

Prof. Dr. Ralf Pieper

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Dr. Helmut Deden

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Dipl.-Psych. Axel Hofmann

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Anspruch und Wirklichkeit einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung

Peter Camin

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Sicht einer Betriebsrats

Dr. med. Kerstin Lepique

Eine Geburtstagslaudatio aus betriebsärztlicher Sichtweise

Dipl.-Ing. Harald Gröner

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz - Fluch oder Segen?

Prof. Dr. Ralf Pieper

20 Jahre Arbeitsschutzgesetz: Menschengerechte Gestaltung von Arbeit

Dipl.-Ing. Karl-Heinz Lang

Handlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Was bedeutet ganzheitlich?

Prof. Dr. André Klußmann

Handlungsfelder einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung: Verfahren zur ganzheitlichen Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Betrieb

Dipl.-Ing. Thomas Walkowiak

Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung - alter Wein in neuen Schläuchen? Praxisbeispiel - psychische Belastungen

Dipl.-Ing. Katrin Zittlau

Demografischer Wandel in der Arbeitswelt - Handlungsempfehlungen aus Sicht des Arbeitsschutzes

4. Sicherheitswissenschaftliches Forum und 7. VDSI Forum NRW 2015

Betriebssicherheitsverordnung

Am 3. September 2015 fand zu diesem Thema das siebte VDSI Forum NRW an der Bergischen Universität Wuppertal statt.

Mit der Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung erwartete die Unternehmen seit dem 1. Juni 2015 eine erneute Herausforderung, den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden. Was ändert sich denn wirklich? Was waren die Beweggründe für die Änderungen? Welche Hilfestellungen stehen den Fachkräften für Arbeitssicherheit bei der Beratung zur Verfügung? Das VDSI-Forum NRW hat sich mit diesen und weiteren Fragestellungen beschäftigen und Lösungen für die betriebliche Praxis geliefert.
Fotos: Detlev Niemietz, Dortmund

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Impulsvortrag Beweggründe und Motive zur Änderung der BetrSichV von Prof. Dr. Ralf Pieper finden Sie hier.

3. WUPPERTALER SICHERHEITSTAGE 27. und 28.05.2015

40 Jahre Wuppertaler Sicherheitstechnik

An der Bergischen Universität Wuppertal fanden am 27. und 28. Mai die 3. Wuppertaler Sicherheitstage statt, durchgeführt von der Abteilung Sicherheitstechnik der Bergischen Universität. Rund 200 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Gefeiert wurde das 40ste Jahr des Bestehens der Wuppertaler Sicherheitstechnik seit der Gründung im Jahre 1975.

Nach einem gelungenen Alumni-Treffen mit über 60 „Ehemaligen“ am 27. Mai, stand das Symposium am 28. Mai unter dem Motto „Innovation und Sicherheit im Gleichklang“. Es beinhaltete ein Programm, das von der menschengerechten Gestaltung der Arbeit über die Sicherheitsbewertung bei autonomen Fahrzeugen, die Gefahrenabwehr und Prävention von Amokläufen sowie die Strategien zur Bekämpfung von länderübergreifenden Infektionskrankheiten, sogenannten Pandemien reichte.

Die Fachgebiete der Abteilung Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität befassen sich in Forschung und Lehre mit der Beherrschung von Risiken mit der Zielsetzung dazu beizutragen, Gefahren für Mensch und Umwelt zu verhindern und Gefährdungen zu minimieren. Dabei geht es um Arbeitssicherheit, Brandschutz und technischen Umweltschutz bis hin zu Herausforderungen für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Sicherheitstechnik versteht sich als Querschnittswissenschaft, denn Sicherheit ist unteilbar!

An der Bergischen Universität studieren zurzeit 850 junge Menschen Sicherheitstechnik. Insgesamt haben in den 40 Jahren ihres Bestehens über 2.000 Studenten ihren Abschluss gemacht. Die erfolgreichen Absolventen haben hervorragende Berufsaussichten und werden als sicherheitswissenschaftlich ausgebildete Berater in der Industrie, bei Dienstleistern sowie Behörden und Forschungseinrichtungen beschäftigt.

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

2. WUPPERTALER SICHERHEITSTAG 10.04.2013

Universitäre Lehre und Forschung zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und praxisgerechten Lösungen

Aktuelle Fragen der Sicherheitsforschung im Katastrophen-, Bevölkerungs- und Brandschutz standen im Mittelpunkt des „2. Wuppertaler Sicherheitstages“ am Mittwoch, 10. April 2013. Die Abteilung Sicherheitstechnik der Bergischen Universität erwartete dazu über 150 Teilnehmer. Einen Tag zuvor waren die Absolventen der Wuppertaler Sicherheitstechniker zu einem Alumni-Abend ins Gästehaus auf den Campus Freudenberg eingeladen.

Thema des WST 2013 war „Universitäre Lehre und Forschung zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und praxisgerechten Lösungen“. Es wurden aktuelle Fragestellungen und Lösungskonzepte der Sicherheitsforschung im Katastrophen-, Bevölkerungs- und Brandschutz vorgestellt und diskutiert.

Die Abteilung Sicherheitstechnik dankte der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Hilden, für die Unterstützung der Veranstaltung.

Programm

Alumni-Abend am 09.04.2013
Ab 16:00 Uhr am Gästehaus, Campus Freudenberg

Tagungsprogramm am 10.04.2013
Moderation
Prof. Dr. Bernd H. Müller
Leiter der Abteilung Sicherheitstechnik des Fachbereichs D
Bergische Universität Wuppertal

Grußwort
Prof. Dr. Lambert T. Koch
Rektor der Bergischen Universität Wuppertal

Vorstellung der akkreditierten Bachelor- und Masterstudiengänge
Qualität in Studium und Lehre

Prof. Dr. Anke Kahl
Vorsitzende des Prüfungsausschusses Sicherheitstechnik
Bergische Universität Wuppertal

Sicherheitskultur und Sicherheitsrecht im Wandel
Prof. Dr. Christoph Gusy
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte
Universität Bielefeld

Materialien und Vortrag

Perspektiven des Landes Nordrhein-Westfalen für die Zukunftsfähigkeit
der Gefahrenabwehr

Dr. Hans-Georg Fey
Stellvertretender Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr
Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-
Westfalen

Pandemien, Seuchenausbrüche und resistente Keime:
Was kommt auf den Gesundheitsschutz zu?

Prof. Dr. Dr. Alexander S. Kekulé
Institut für Medizinische Mikrobiologie
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Führungsstrukturen bei komplexen Schadenslagen zur Koordination
verschiedener Akteure - aktuelle Entwicklungen nationaler
und internationaler Standards

Karsten Göwecke
Berliner Feuerwehr
Ständiger Vertreter des Landesbranddirektors

Integration von Brandschutzingenieurmodellen in die Gefährdungsbeurteilung
von Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Florian Pillar
Promovend im Fachgebiet Sicherheitstechnik/Arbeitssicherheit
Bergische Universität Wuppertal

Bedarfs- und Entwicklungsplanung bei Werkfeuerwehren
Jürgen Warmbier
Merck KGaA Darmstadt
Leiter Feuerschutz und Standortsicherheit

Kommunales Sicherheitsmanagement aus Sicht der Feuerwehr
Benno Fritzen
Stadt Münster
Leiter der Feuerwehr

Die Teilnehmerunterlagen finden Sie hier.

1.WUPPERTALER SICHERHEITSTAG 29.10.2010

35 Jahre Sicherheitstechnik an der Bergischen Universität

Mit ca. 200 Gästen feierte die Abteilung Sicherheitstechnik am 29. Oktober 2010 ihr 35-jähriges Bestehen. Bei einem Festkolloquium im Hörsaalzentrum auf dem Campus Freudenberg hielten renommierte Referenten Vorträge über zukunftsweisende Themen der Sicherheitswissenschaft.

Prof. Dr.-Ing. Bernd Hans Müller, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnik: „Sicherheit als Ziel einer wissenschaftlichen Disziplin ist vorrangig am Menschen und dessen Schutz orientiert. Uns geht es vor allem darum, Risiken für Menschen und ihre Umwelt zu identifizieren, zu klassifizieren und richtig zu interpretieren sowie Methoden für ihre Bewältigung zu entwickeln.“

Die Wuppertaler Sicherheitstechnik beschäftigt sich nicht nur mit Unfällen, sondern auch anderen Risiken für die Gesundheit: z.B. langfristig einwirkenden physikalischen oder chemischen Einflüssen, ungünstigen Körperhaltungen oder Fehlbeanspruchen durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz. Das Ziel: Praktische Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Schutz vor Schadensfällen durch fundierte Forschung und Lehre.

Prof. Müller: „Mit zurzeit 14 Professoren – von technischen und naturwissenschaftlichen bis medizinischen und psychologischen Lehr- und Forschungsschwerpunkten -bildet die Sicherheitstechnik in Wuppertal das größte deutsche universitäre Kompetenzzentrum für Sicherheitstechnik.“

Aus Anlass ihres 35-jährigen Bestehens haben die Wuppertaler Sicherheitstechniker die neue Veranstaltungsreihe WUPPERTALER SICHERHEITSTAG ins Leben gerufen, die auch zukünftig Leistungen in Lehre, Forschung und Politikberatung einem breiteren Fachpublikum zugänglich machen wird.

„Mit den Themen knüpfen wir an die Tatsache an, als erste Universität in Deutschland bereits in den 1970er-Jahren ein eigenständiges interdisziplinäres Fach für Sicherheitstechnik eingerichtet zu haben,“ so Prof. Müller. Auf Initiative von Prof. Dr. Peter C. Compes († 1997) war die Sicherheitstechnik 1975 in Wuppertal gegründet worden.

Im Wintersemester 2003/2004 wurden Bachelor- und Masterstudiengänge eingerichtet. Neben dem „Bachelor of Science Sicherheitstechnik“ werden die Studiengänge „Master of Science Sicherheitstechnik“, „Master of Science Qualitätsingenieurwesen“ und „Master of Science Brandschutz“ angeboten. Promotionen sind ebenfalls möglich. Zurzeit sind über 700 Studentinnen und Studenten in dem Fach eingeschrieben.

Seit Gründung des Fachs haben über 2.000 Absolventen ihr Studium der Sicherheitstechnik in Wuppertal abgeschlossen. Neben den mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und humanwissenschaftlichen Grundlagen bietet das Studium in Wuppertal eine breite sicherheitstechnische Ausbildung, die für zahlreiche sicherheitsnahe Berufsfelder -bei Versicherungen, in Unternehmen, Behörden, Beratungsunternehmen oder als selbstständiger Sicherheitsingenieur- qualifizieren.

Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl, Fachgebiet Arbeitssicherheit: „Der heutigen Gesellschaft ist kaum ein Bedürfnis wichtiger als Sicherheit, und dass macht den Sicherheitsingenieur begehrter denn je. Eine über Jahrzehnte nahezu hundertprozentige Vermittlung unserer Absolventen bestätigt ebenso den Erfolg der Wuppertaler Sicherheitstechnik wie das Ergebnis studentischer Befragungen, dass über 90 Prozent ihren Freunden das Studium der Sicherheitstechnik empfehlen würden.“

Programm

"Sicherheitsforschung in NRW - Ansprache aus der Politik"

Sabine Groth
Referatsleiterin, Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes
Nordrhein-Westfalen (MIWF NRW)

"Rein technische Sicherheit reicht nicht: Sozialphilosophische und ethische Bemerkungen zu Risiko und Sicherheit bei drohenden Störfällen und Katastrophen"

Prof. em. Dr. H. Lenk
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

"35 Jahre Sicherheitstechnik - Retrospektion und Zukunftschancen"

Prof. Dr. Anke Kahl,
Fachgebiet Sicherheitstechnik / Arbeitssicherheit, Bergische Universität Wuppertal

"Arbeitsschutz im Jahr 2020 - Anmerkungen aus der Sicht eines Forschungsinstituts der Unfallversicherungsträger"

Prof. Dr. Dietmar Reinert,
Stellvertretender Direktor des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA)

"Sicherheit als komplexe Management-Aufgabe am Beispiel einer internationalen Großforschungseinrichtung"

Dr. R. Trant,
CERN, Head of the HSE Unit, Occupational Health and Safety and Environmental Protection Unit.

"Von der Unfallforschung zu vernetzten Sicherheitssystemen - Wie Technik Leben retten kann"

Prof Dr. Thomas Kropf,
Robert Bosch GmbH

"Verkehrssicherheitsforschung vor neuen Herausforderungen"

Dr. P. Reichelt,
Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach

"Strategie für einen modernen Bevölkerungsschutz"

Christoph Unger,
Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK

"Sicherheitstechnik - Herausforderung für internationale Zusammenarbeit - dargestellt am Beispiel der Kooperation zwischen der Bergischen Universität und der Technischen Universität Košice."

Prof. Ing. Juraj Sinay, Dr Sc.
Technische Universität Košice/Slowakei

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